Wenn Sie mehr erwarten als nur die günstigste Kondition
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Hausschlüssel mit Anhänger in Form eines Hauses steckt in einer offenen Tür, dahinter Umzugskartons.

Erstellt von: Armin Lüdecke
Veröffentlicht am: 16.01.2026

KfW-Kredit & energetische Sanierung: Warum „Investition = Wertsteigerung“ oft ein teurer Denkfehler ist

Viele wünschen sich günstige Konditionen über die KfW – und planen gleichzeitig eine energetische Modernisierung. Klingt nach einem perfekten Match. In der Praxis entscheidet aber ein Punkt häufig darüber, ob Deine Finanzierung wirklich besser wird – oder ob Du am Ende sogar höhere Zinsen zahlst.

Wovon hängt ab, ob Du einen KfW-Kredit bekommst?

Vereinfacht gesagt schauen Banken (und bei Förderlogiken im Hintergrund auch die Programme) vor allem auf zwei Dinge: Deine finanzielle Ausgangslage und die Bewertung der Immobilie. Dazu zählen typischerweise Faktoren wie Einkommen/Lebenssituation sowie die Frage, wie tragfähig die Finanzierung insgesamt ist.

Genau hier kommt das Thema Eigenkapital und der daraus folgende Beleihungsauslauf ins Spiel: Je besser das Verhältnis aus Darlehen zu Objektwert, desto geringer das Risiko aus Sicht der Bank – und desto attraktiver kann Dein Zinssatz ausfallen.

Die kritische Stelle: Kosten der energetischen Modernisierung vs. Bankbewertung

Jetzt wird’s wichtig – und zwar ganz praktisch: Viele gehen davon aus, dass eine energetische Maßnahme den Wert der Immobilie 1:1 erhöht. Genau diese Annahme führt in der Finanzierung aber regelmäßig zu Enttäuschungen.

Warum? Weil Deine Investition nicht automatisch = Wertsteigerung ist

Ein harter Fakt wird dabei oft übersehen: Bei fast jeder Maßnahme ist der Staat mit 19 % Mehrwertsteuer dabei. Dieses Geld fließt direkt ab – hat aber nichts mit einer Maßnahme oder einer Wertsteigerung zu tun.

Beispiel: Du investierst 100.000 € brutto. Dann sind ca. 15.966 € davon Mehrwertsteuer (bei 19 %). Diese Summe kann die Bank nicht „bewerten“, weil sie keinen bleibenden Gegenwert im Objekt erzeugt.

Und selbst der Netto-Anteil wird nicht immer vollständig anerkannt

Banken und Gutachter bewerten nicht einfach Rechnungen, sondern den Marktwert bzw. den Beleihungswert. Ob und wie stark sich eine Maßnahme wertsteigernd auswirkt, hängt u. a. davon ab, wie marktgängig die Verbesserung ist, wie der regionale Markt reagiert und wie sich die Immobilie insgesamt einordnet.

Die Folge: höherer Beleihungsauslauf – und damit oft höhere Zinsen

Wenn Deine Kosten steigen, der anerkannte Wert aber nicht im gleichen Maße mitwächst, passiert Folgendes:

  • Dein Darlehensbedarf steigt (Du brauchst mehr Finanzierung).
  • Der bewertete Objektwert steigt nur teilweise.
  • Der Beleihungsauslauf wird schlechter.

Und ein schlechterer Beleihungsauslauf bedeutet aus Sicht der Bank: mehr Risiko – und das wird in vielen Fällen mit höheren Zinsen bepreist.

Das ist der unangenehme „Aha“-Moment: Du modernisierst, tust etwas Richtiges fürs Haus – und trotzdem kann Deine Finanzierung dadurch teurer werden, wenn Bewertung und Eigenkapital nicht sauber geplant sind.

Was Du jetzt tun solltest

Energetische Maßnahmen können absolut sinnvoll sein – aber sie müssen finanzierungslogisch sauber eingeordnet werden. Entscheidend ist, dass Du vor der Umsetzung klärst:

  • Welche Wertsteigerung wird realistisch anerkannt?
  • Wie verändert sich dadurch Dein Beleihungsauslauf?
  • Was macht das mit Deinem Zinssatz – und mit den Gesamtkosten?

Wenn Du willst, schauen wir uns Deine Situation konkret an (Eigenkapital, Maßnahme, Bewertung, Auslauf, Zinsszenarien) – damit Du am Ende keine teure Überraschung erlebst.

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Viele Grüße
Armin Lüdecke

Quelle: Inhaltlich angelehnt an einen Beitrag von FOCUS Online (DLD Conference / Interview-Format: „Von diesen zwei Faktoren hängt ab, ob Sie einen KfW-Kredit bekommen“, 16.01.2026).
Zum Artikel bei FOCUS Online
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Erstellt von: Alexander Brossard
Veröffentlicht am: 08.01.2026

Märkte stellen sich auf sinkende Zinsen ein – was das jetzt für Dich bedeutet

Die Finanzmärkte haben zuletzt ein deutliches Signal erhalten: Der Zinsgipfel scheint erreicht. Die Inflation in der Euro-Zone ist im Dezember auf 2,0 Prozent gesunken – exakt auf das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Noch im November lag die Teuerungsrate bei 2,1 Prozent. Besonders deutlich zeigte sich der Rückgang in Deutschland, wo die Inflation von 2,6 auf 2,0 Prozent fiel.

Für viele Ökonomen ist klar: Sinkende Energiepreise könnten dazu führen, dass die Inflation im Frühjahr kurzfristig sogar unter die Zielmarke fällt. Wichtig ist dabei die Einordnung: Diese Entwicklung deutet nicht auf einen dauerhaften Trend hin, sondern auf zeitlich begrenzte, kurzfristige Effekte.

Anleger reagieren – und die Zinsfantasie dreht

Die überraschend niedrigen Inflationsdaten aus Deutschland haben Spekulationen über weitere Zinserhöhungen schlagartig beendet. Stattdessen rechnen viele Marktteilnehmer nun mit kurzfristigen Zinssenkungen – nicht jedoch mit einer langfristigen Rückkehr zu Niedrigzinsen.

  • Renditen von Staatsanleihen in mehreren Euro-Ländern sind gesunken
  • Der DAX hat erstmals die Marke von 25.000 Punkten überschritten
  • Der Euro zeigte sich schwächer gegenüber dem US-Dollar

Kurz gesagt: Die Märkte stellen sich auf vorübergehend günstigere Finanzierungsbedingungen ein.

Auch die Konjunktur spricht gegen höhere Zinsen

Der Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone liegt mit 51,5 Punkten zwar im Wachstumsbereich, fiel jedoch schwächer aus als erwartet. Das spricht eher für kurzfristige geldpolitische Lockerungen als für einen langfristigen Kurswechsel.

Innerhalb der EZB gehen die Meinungen auseinander. Klar ist jedoch: Sollten Zinssenkungen erfolgen, dann maßvoll, vorsichtig und zeitlich begrenzt.

Wie geht es weiter?

Viele Experten erwarten einen weiteren kurzfristigen Rückgang der Inflation, teils bis auf 1,6 Prozent, bevor sie sich im Jahresverlauf wieder der Zwei-Prozent-Marke annähert. Steigende Löhne im Dienstleistungssektor sorgen weiterhin für Preisdruck.

Entsprechend gelten mögliche Zinssenkungen als taktische Anpassungen – nicht als dauerhafter Richtungswechsel.

Fazit für Dich als Anleger

Das aktuelle Zinsumfeld bietet Chancen – aber voraussichtlich nur für begrenzte Zeit. Wer kurzfristige Zinssenkungen strategisch nutzt, kann sich Vorteile sichern, bevor sich das Zinsniveau wieder stabilisiert.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren

Herzliche Grüße
Alexander Brossard

Quelle: Handelsblatt und Crestfinanz

Bauzinsen 2026: Warum Abwarten jetzt teuer werden kann

Viele Immobilienkäufer hoffen noch immer auf eines: sinkende Zinsen. Doch die Realität sieht aktuell anders aus. Für das Jahr 2026 gehen zahlreiche Marktbeobachter davon aus, dass die Bauzinsen weiter steigen oder zumindest auf erhöhtem Niveau bleiben. Für Kaufinteressenten bedeutet das: Jetzt ist Handeln wichtiger denn je.

Wo stehen die Zinsen aktuell?

Nach den starken Zinserhöhungen der letzten Jahre haben sich die Bauzinsen zwar kurzfristig stabilisiert, eine echte Entlastung ist jedoch nicht in Sicht. Banken kalkulieren langfristig – und genau diese langfristigen Erwartungen zeigen aktuell eher nach oben als nach unten.

Warum wir 2026 weiterhin von steigenden Zinsen ausgehen

Die Entwicklung der Bauzinsen hängt von mehreren Faktoren ab. Aktuell sprechen vor allem diese Punkte dafür, dass die Zinsen weiter steigen können bzw. hoch bleiben:

  • Inflation bleibt hartnäckig: Auch wenn sie schwankt, liegt sie weiterhin über dem Zielniveau der Notenbanken.
  • Zinspolitik der Zentralbanken: Zinssenkungen erfolgen – wenn überhaupt – meist vorsichtig und schrittweise.
  • Hoher Kapitalbedarf: Staaten und Unternehmen müssen sich umfangreich refinanzieren, was Geld tendenziell teurer macht.
  • Risikoaufschläge der Banken: Unsicherheiten am Markt führen dazu, dass Banken höhere Sicherheitszuschläge einpreisen.

Was bedeutet das konkret für Immobilienkäufer?

  • Bereits 0,5 % mehr Zins können über die Laufzeit zehntausende Euro Mehrkosten bedeuten.
  • Wer heute wartet, finanziert morgen oft teurer – bei gleichem Kaufpreis.
  • Gleichzeitig steigen die Anforderungen der Banken an Eigenkapital und Bonität.

Unser Fazit: Jetzt prüfen statt später bereuen

Niemand kann den exakten Zinsverlauf vorhersagen. Aber: Für 2026 spricht vieles dafür, dass die Zinsen eher steigen als fallen. Wer sich frühzeitig informiert, verschafft sich Planungssicherheit und vermeidet unnötige Mehrkosten.


Quelle: Marktberichte und Experteneinschätzungen, u. a. Berliner Morgenpost, Artikel „Baufinanzierung 2026: Neuer Trend zwingt Käufer zum Umdenken“, veröffentlicht am 04.01.2026.

Rendite von deutschen Pfandbriefpapieren in 2025:
Quelle: https://www.europace2.de/zinschart/
Trump verschärft den Handelskonflikt – was das für Deine Baufinanzierung bedeutet
19-07-2025 Ein Beitrag von Alexander Brossard
Die Zeichen stehen auf Sturm: Donald Trump hat angekündigt, ab dem 1. August Zölle von 30 % auf fast alle EU-Importe zu erheben. Damit droht eine massive Belastung für die europäische Wirtschaft – und Du solltest wissen, was das für Deine Finanzierung bedeutet. Warum das relevant für Dich ist Schon jetzt erhebt die US-Regierung hohe Sonderzölle auf Stahl, Aluminium, Autos und Autoteile. Dass nun auch ein breiter Importzoll folgen soll, erhöht den Druck auf Europas Wirtschaft erheblich. Expertinnen und Experten rechnen mit einem Wachstumsverlust von 0,4 % des BIP – und einer drohenden Rezession in der Eurozone. Was bedeutet das für die Zinsen? Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bereits reagiert: Der Leitzins wurde seit Juni 2024 deutlich gesenkt – aktuell liegt er bei 2,0 %. Für September und Dezember erwarten Ökonomen weitere Zinssenkungen auf bis zu 1,5 %. Danach dürfte der Spielraum aber ausgeschöpft sein. Jetzt handeln statt abwarten Für Dich als Käufer oder Eigentümer mit auslaufender Finanzierung heißt das: Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um sich die aktuell vergleichsweise günstigen Bauzinsen zu sichern. Warten kann teuer werden – gerade wenn sich die Lage an den Finanzmärkten erneut zuspitzt. Mit einem Forward-Darlehen kannst Du Dir schon heute die Konditionen für Deine zukünftige Anschlussfinanzierung sichern – und damit unabhängig von künftigen Zinsentwicklungen planen. 💬 Lass uns über Deine Möglichkeiten sprechen – buche direkt Deinen unverbindlichen Beratungstermin Herzliche Grüße Alexander Brossard Quellen: (Frankfurter Rundschau, Deutsche Bank, Handelsblatt)
EZB vor Zinssenkung – Wann und wie sicherst Du Dir jetzt die besten Konditionen
05-06-2025 Ein Beitrag von Alexander Brossard
Die Europäische Zentralbank (EZB) steht kurz vor der nächsten Zinssenkung – der mittlerweile achten seit Juni 2024. Der Einlagensatz für Banken könnte von 2,25 % auf 2,0 % gesenkt werden. Grund dafür ist die sinkende Inflation: Im Mai lag sie bei nur noch 1,9 % und damit erstmals wieder unter dem EZB-Ziel von 2 %. Die Lockerung der Geldpolitik zeigt Wirkung – die Kreditvergabe zieht wieder an, und auch die Arbeitslosenquote ist leicht gesunken. Trotzdem bleibt das wirtschaftliche Umfeld herausfordernd. Handelskonflikte, geopolitische Unsicherheiten und niedrige Energiepreise beeinflussen die Entwicklung stark. Die Meinungen der Experten gehen auseinander: Einige warnen vor weiteren Zinssenkungen, andere fordern ein entschlossenes Vorgehen. Klar ist: Die Lage bleibt dynamisch – und damit auch die Entwicklung der Bauzinsen. Was heißt das für dich? Gerade jetzt lohnt es sich, aktiv zu werden. Wenn du clever vergleichst und schnell handelst, kannst du dir noch attraktive Finanzierungskonditionen sichern – bevor sich der Markt wieder dreht. Quelle: Handelsblatt, Crestfinanz
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